2012

Neben einem Start beim 24h Rennen von Barcelona im Porsche vom Team Car Collection Motorsport nahm Tim Tews auch an der City Challenge in Baku - Aserbaidschan teil. Bei der City Challenge handelt es sich um ein Stadtrennen, das auf einem Straßenkurs mitten durch die Innenstadt ausgetragen wird.

2011

In der Saison 2011 startete Tim Tews erneut im Porsche für das Team Car Collection Motorsport und nahm erfolgreich an Rennen der DMV Tourenwagenchallenge und der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife teil.

2010

In der Saison 2010 stand die Premiere für Tim Tews auf der Nordschleife und im Porsche auf dem Programm. Zusammen mit dem Team Car Collection startete er in der VLN Langstreckenmeisterschaft und sammelte weitere Erfahrungen im Porsche bei Rennen der DMV Tourenwagenchallenge und AvD 100 Meilen Rennen.

2009

In der Saison 2009 startete Tim Tews erstmals als permanenter Starter im Seat Leon Supercopa und kämpfte gegen einige der größten Tourenwagen Nachwuchstalente. Aufgrund seines Potenzials wurde Tim Tews am Ende der Saison für Testfahrten in einem Porsche 911 GT3 Cup nach Hockenheim eingeladen, bei denen er sofort überzeugen konnte.

2008

Eigentlich war eine weitere komplette Saison im Uniroyal Funcup geplant, doch Mitte der Saison ergab sich die Möglichkeit, bei einigen Rennen des Seat Leon Supercopa als Gaststarter an den Start zu gehen. Ohne Erfahrung und Vorbereitungen konnte Tim Tews bereits nach kurzer Zeit Top Ten-Platzierungen erreichen.

2007

In seiner zweiten Saison im Uniroyal Funcup konnte Tim Tews, zusammen mit seinem Teamkollegen Karl-Heinz Kern, mit einigen Siegen und Podestplätzen überzeugen. Zum Ende des Jahres fand ein Test im Seat Leon Supercopa auf dem Hockenheimring statt.

2006

Die Saison 2006 war für Tim Tews die erste im Automobilsport. Zusammen mit dem MK-Racing Team startete er im Uniroyal Funcup und konnte auf Anhieb die Juniorwertung des Uniroyal Funcup gewinnen.

2005

Aufgrund einer Beinverletzung musste Tim Tews fast die komplette Saison pausieren, dennoch konnte er im Laufe des Jahres Tests in einem Formel König Rennwagen und dem Uniroyal Funcup absolvieren. Zum Ende der Saison folgte der Wechsel in das MK-Racing Team, das in dieser Saison Deutscher Meister in der Langstrecken Meisterschaft geworden war.

2004

Für die Saison 2004 wechselte Tim Tews zum Kartteam FollowMe, mit dem er erneut in der German Team Championship an den Start ging. Zusätzlich bestritt er den ADAC Nord-Ostsee-Pokal  und konnte auf Anhieb Vizemeister werden. Aufgrund seiner Leistungen auf und neben der Strecke wurde Tim zudem zum stellvertretenden Teamchef ernannt.

2003

In der German Team Championship konnte Tim Tews zusammen mit dem Förderverein Motorsport e.V überzeugen und wurde mit dem Titel "Rookie of the year" für die guten Leistungen als Neueinsteiger geehrt. In der Gesamtwertung belegte Tim mit dem Team den 5. Platz.

2002

In der Saison 2002 nahm Tim Tews mit dem Nachwuchsteam der Kartschule an der World Kart Challenge (WKC) in Rellingen teil und konnte diese für sich entscheiden. Zudem nahm er an verschiedenen Einzelrennen teil und konnte dort einige Siege erzielen, sodass er sich für das Team des Förderverein Motorsport e.V. qualifizierte.

2001

Die Saison 2001 war die Premierensaison von Tim Tews im Kartsport. Zum Geburtstag hatte er einen Gutschein für die Kartschule bekommen und entdeckte die Faszination Rennsport für sich. Aufgrund seiner guten Leistungen wurde Tim noch im selben Jahr nur wenig später in das Nachwuchsteam der Kartschule aufgenommen.

Wie bist du auf den Motorsport gekommen?

Nur durch Zufall. In meiner Familie war Motorsport vorher unbekannt und ich habe erst durch einen Nachbarn von einer Indoor-Kartbahn in der Nähe gehört. Von meinen Eltern habe ich dann zu meinem Geburtstag einen Gutschein für die Kartschule bekommen und so nahm alles seinen Lauf.

Was ist das Besondere für dich am Rennfahren?

Man muss ein Rennauto am äußersten Limit bewegen, denn wer gemütlich unterwegs ist, wird es zu nichts bringen. Jeder von uns fährt am Limit. Ein kleiner Konzentrationsfehler kann schon einen Ausrutscher ins Kiesbett bedeuten. Daher muss man zu 110 Prozent bei der Sache sein. Doch vor allem bei den Langstreckenrennen habe ich gelernt, dass man ein Rennen taktisch angehen muss und es nicht in der ersten Kurve gewinnt.

Gibt es Personen, die dich auf deinem Weg besonders beeinflusst haben?

Natürlich! Vor allem mein Vater hat mich sehr unterstützt. Ohne ihn hätte ich es nicht so weit geschafft. Meine Teamchefs im Kartsport haben natürlich auch ihren Einfluss hinterlassen und durch einige ihrer Trainings profitiere ich zum Teil auch heute noch im Rennwagen. Zum Beispiel haben wir früher auch im Regen auf Slicks trainiert, weil die Regenreifen einfach zu teuer waren. In jedem Team, in dem ich bisher gefahren bin, haben die Mitglieder viel Zeit geopfert und Einsatz gezeigt, damit die Saisons wie geplant ablaufen konnten. Alle hier aufzuzählen würde die Seite sprengen, aber ich habe mich in jedem Team, in dem ich bisher gestartet bin, sehr wohlgefühlt und danke jedem Einzelnen, der mich dabei unterstützt hat.

Gibt es ein besonderes Rennen in deiner Karriere, an das du dich gerne zurück erinnerst?

Jeder Erfolg ist natürlich schön, aber der emotionalste war der Einstieg in die VLN Meisterschaft in diesem Jahr. Ohne große Vorbereitung konnte ich mit super schnellen Runden überzeugen und wir wurden direkt 3. in der Klasse. Das war der erste Erfolg nach einer langen Durststrecke und hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, nicht aufzugeben und weiter zu kämpfen.

Wie bereitest du dich auf ein Rennwochenende vor?

Wenn das Rennen auf einer Rennstrecke stattfindet, die ich noch nicht kenne, drehe ich einige Rennrunden auf dem Computer auf dieser Strecke, um den Verlauf und die Ideallinie kennenzulernen. Da die Rennspiele immer realistischer werden, hilft es wirklich sich mit dem Computer vorzubereiten, aber im echten Rennwagen auf der Strecke zu fahren ist natürlich eine deutlich schwierigere Angelegenheit. Hinzu kommt das Fitnesstraining, welches ich jedoch das ganze Jahr über betreibe. So richtig auf das Rennwochenende schieße ich mich auf der Anreise zur Rennstrecke ein. Da wir oft sehr lange Anreisewege haben, hat man viel Zeit sich Gedanken zum Wochenende zu machen.

Alter 25 Jahre
Wohnort Hamburg
Hobbys Sport, Kochen und Kino
Beruf Student / Rennfahrer