Starke Leistung beim 2. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring
Nach einem starken ersten Turn von Tim Tews in der Startphase, bei dem er viele Positionen gewinnen konnte, erkämpfte sich das Team Car Collection den vierten Platz in der Klasse SP7.
Am vergangenen Samstag startete Tim Tews für das Team Car Collection im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife. Der Start hatte sich sehr spontan ergeben und so blieb nur wenig Zeit zur Vorbereitung.
Am Freitagabend im Freien Training zog leider ein Schauer über die Rennstrecke, sodass Tim seine Trainingsrunde abbrechen musste und vorsichtig auf den Trockenreifen in die Box zurückfuhr. Da die Zeit für das Training bereits fast abgelaufen war, beschloss man den Porsche 997 GT3 Cup des Teams vorzeitig in der Box zu parken. Jedoch hatten seine Teamkollegen vorher bereits einige Runden absolviert und so waren alle guter Dinge für den kommenden Renntag.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Samstagmorgen ins Qualifikationstraining. Tim teilte sich das Auto mit Klaus Hahn und Ronnie Saurenmann. Mit einer Rundenzeit von 9:07.032 platzierten sie sich auf dem 62. Platz in der Gesamtwertung von 210 gestarteten Rennfahrzeugen. Die hohe der Anzahl der Fahrzeuge sollte nicht nur im Zeittraining für ordentlich Verkehr auf der Strecke sorgen.
Tim übernahm den ersten Turn und zeigte eine sehr starke Leistung. Er kämpfte sich im Laufe der ersten Runden durch verschiedene Kampfgruppen und konnte sich bis zu seinem Boxenstopp auf eine Position in den Top 30 der Gesamtwertung verbessern. Dort übergab er das Fahrzeug an Ronnie, bevor dieser wiederum das Fahrzeug an Klaus übergab. Beide fuhren einen sicheren und sauberen Turn und so überquerte Klaus schließlich als 31. in der Gesamtwertung die Ziellinie. Dies bedeutete gleichzeitig den vierten Platz in der Klasse SP7 und das Team zeigte sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
„Das Rennen war besonders anstrengend, da ab der vierten Rennrunde sehr viel Verkehr auf der Strecke zu beachten war und dadurch einige brenzlige Situationen entstanden sind. Natürlich versuchen die langsameren Fahrzeuge so gut es geht Platz zum überholen zu lassen, aber bei über 200 Fahrzeugen wird es trotzdem manchmal sehr eng auf der Strecke. Das Team hat einen tollen Job gemacht, leider haben wir beim ersten Boxenstop etwas Zeit verloren, da die Zapfsäule für das Tanken besetzt war, aber sowas passiert schon mal. That’s Racing!“





