Tim TewsMeine ersten Runden drehte ich 2001 auf der Kartbahn in Rellingen, bevor ich dort in die Kartschule eintrat. Nur wenig später wurde ich in das Nachwuchs-Team aufgenommen.

Mit dem Team, welches 2002 in „Black-Sharks“ umbenannt wurde, gewann, ich im selben Jahr die World Kart Challenge (WKC) in Rellingen. Außer an den Teamrennen nahm ich auch an vielen verschiedenen Einzelrennen teil und erreichte dort einige Siege. Ende 2002 löste sich das Team leider auf und ich trat in den „Förderverein Motorsport e.V.“ ein. Hier nahm ich an dessen Serie der Formel Kart Leisure teil und qualifizierte mich für ein Team, das an der German Team Championship (GTC), der bedeutendsten Langstreckenserie im Kartsport teilnimmt.

Im Jahr 2003 belegte ich mit diesem Team den 5. Platz in der German Team Trophy-Wertung (GTT) und wurde "rookie of the year", also (bester Neueinsteiger). Daraufhin wechselte ich zum Kart-Team „FollowMe“ und nahm mit dem Team 2004 ebenfalls an der GTC teil und belegte am Ende den 7. Platz, doch es wurde das beste Ergebnis mit einem dritten Platz bei dem 24h-Rennen in Aschersleben eingefahren. Außerdem startete ich beim ADAC Nord-Ostsee-Pokal und wurde in meiner ersten Saison gleich Vize-Meister. Inzwischen war ich aufgrund meiner Leistungen auf und neben der Rennstrecke stellvertretender Teamchef geworden und übernahm die Leitung bei einigen Rennen.

Tim Tews
Ende 2004 trennte sich unser Team und ich wurde Mitglied des "Karting-Germany e.V." Des Weiteren fuhr ich für das „Karting-Germany Racing-Team“, das 2005 zum ersten Mal an der GTC teilnahm. Die Saison 2005 war für mich bereits vorbei, noch bevor das erste Rennen begonnen hatte. Direkt vor Beginn des ersten Saisonrennens in Templin verletzte ich mich und fiel aufgrund eines Beinbruchs für längere Zeit aus. Dennoch hatte ich Glück im Unglück, denn nur wenige Wochen zuvor, hatte absolvierte ich meinen ersten Test in einem "Formel-König"- Rennwagen absolviert. In Aschersleben sollte mein Comeback stattfinden, doch es kam kurz vorher zu Folgeschäden des Beinbruchs und so konnte ich erst in Wackersdorf wieder an den Start gehen. Ende des Jahres wurde der „Karting-Germany e.V.“ aufgelöst und ich absolvierte einen Test für den „Uniroyal Funcup“. Außerdem folgte der Wechsel in das „MK-Racing-Team“, das in dieser Saison Deutscher Meister in der Langstreckenmeisterschaft geworden war.

Im Jahr 2006 nahm das „MK-Racing-Team“ erstmals an der Tourenwagen Rennserie „Uniroyal Funcup“ teil. Nach nur geringer Vorbereitung und einer kurzen Eingewöhnungsphase erreichte das Team in der ersten Saison den 5. Platz in der Gesamtwertung und ich konnte die Juniorwertung gewinnen. Des weiteren sammelte ich viele Erfahrungen in der Theorie und Praxis der Fahrzeugabstimmung.

In der Saison 2007 ging ich wieder mit dem MK-Racing-Team im Uniroyal Funcup und wir konnten bereits das Auftaktrennen gewinnen. Im Laufe der Saison folgte ein weiterer Sieg und Podestplätze, leider hat es nicht zur Meisterschaft gereicht, da uns ein unverschuldeter Unfall alle Hoffnungen auf den Titel nahm. Auf dem Sachsenring fuhr ich im Regen unter schwierigen Bedingung die schnellste Rennrunde.

Ende des Jahre fand ein Test im SEAT Leon Supercopa in Hockenheim statt und ich war sofort von dem Team und Auto begeistert. Jetzt arbeite ich weiter an meinem großen Ziel der DTM und versuche in den SEAT Leon Supercopa einzusteigen, um einen weiteren Schritt nach Vorne zu machen.

     
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