Das Rennwochenende am Nürburgring wurde vor allem von den Wetterkapriolen beeinflusst...

Das Rennen am Samstag wurde im Sonnenschein gestartet und so ging Tim, wie alle andere Fahrer im Seat Leon Supercopa, auf Slicks von Startplatz 19 ins Rennen. Nach einem guten Start konnte er weitere Positionen im Rennen gut machen und befand sich nach einigen Runden bereits auf dem 14. Platz wieder, als es begann zu regnen. Was als Nieselregen anfing entwickelte sich schnell zu einem richtigen Unwetter und auf den profillosen Slicks begann eine Rutschpartie auf der Rennstrecke. So entschied die Rennleitung nach einigen Ausrutschern das Safety Car auf die Strecke zu schicken. Auch Tim kam im Regen von der Ideallinie ab und musste sich auf dem 17. Platz wieder ins Feld einordnen. Nach einer Runde hinter dem Safety Car war klar, dass es unmöglich war das Rennen im Renntempo fortzuführen, da selbst bei geringer Geschwindigkeit die Autos auf der Geraden kaum auf der Strecke zu halten waren. Daher wurde das Rennen wenig später abgebrochen.

Im zweiten Rennen ging Tim dann aufgrund seiner Position im ersten Rennen vom 17. Startplatz aus ins Rennen und kämpfte sich in den ersten zwei Runden bis auf Platz 10 vor bis er in einer Kampfgruppe hängen blieb. Dort gab es ständige Rad an Rad Duelle und die Positionen wechselten laufend. Durch den vielen Windschatten wurde die Wassertemperatur in der Hitze zu hoch und die Reifen ließen zum Rennende nach, sodass Tim etwas an Boden in der Kampfgruppe verlor und sich  am Ende mit den 15. Platz zufrieden geben musste.

Tim Tews zum Rennwochenende :“ Die Entscheidung der Rennleitung das erste Rennen abzubrechen war auf jeden Fall richtig! Die Sicht war gleich Null und wir hatten selbst im langsamen Tempo auf der Strecke mit Aquaplaning zu kämpfen. Weiter in Renntempo zu fahren wäre einfach zu gefährlich gewesen. Ich konnte mich daher leider nicht mehr weiter verbessern und musste am Sonntag wieder von hinten starten, doch das ist Racing. Mein Start klappte am Sonntag, wie schon am Samstag wieder sehr gut, und die ersten Runden waren Klasse! Wir sind ein aggressives Set Up gefahren, was sich am Ende leider nicht ganz ausgezahlt hat, aber dennoch bin ich mir dem Rennwochenende zufrieden und hoffe das wir beim nächsten Rennwochenende in LeMans besser abschneiden. Bis dahin steht erstmal noch ein Testtag in Hockenheim auf dem Programm, bei dem ich hoffe etwas von meinem Erfahrungsrückstand wegmachen zu können.“


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